Schwarzwald & überregional
Oliver Heizmann – Freier Architekt
Über mich
Ich habe nicht den geraden Weg gewählt
Nach dem Studium an der HS Karlsruhe und einem Semester in Porto Alegre – wo mein erstes großes Projekt entstand, ein Kulturzentrum für die indigenen Mbya-Guaraní in Brasilien – bin ich kein Büroarchitekt geworden, der Projekte von oben verwaltet.
Seit 2003 bin ich freiberuflich tätig. In dieser Zeit habe ich Wohnhäuser, Waldkindergärten, Gemeinschaftsprojekte und Selbstbauprozesse begleitet – in Deutschland, der Schweiz und Spanien.
MEINE HALTUNG
Architektur ist für mich kein Produkt, das man bestellt und geliefert bekommt. Sie entsteht im Gespräch. Im gemeinsamen Nachdenken darüber, wie man wohnen, arbeiten und zusammenleben will. Und im handwerklichen Prozess, der dieses Nachdenken in Holz, Stroh, Hanf, Lehm und Kalk übersetzt.
Ich glaube an einfache Konstruktionen, die man versteht. An Materialien, die man anfassen, reparieren und am Ende wieder in den Kreislauf zurückgeben kann. An Häuser, die nicht von ihrer Technik abhängig sind – sondern von ihren Bewohnern aktiv bewohnt werden wollen.
Und ich glaube, dass Gebäude, die so gebaut sind, auch unter veränderten Klimabedingungen einfach und zuverlässig funktionieren. Nicht weil sie hochgerüstet sind – sondern weil sie robust sind.
Das nenne ich das Bio-Aktiv-Prinzip: Low Tech – High Effect.
MEIN WEG
2000 Erste intensive Auseinandersetzung mit Stroh- und Lehmbau – zu einem Zeitpunkt, als diese Materialien in der akademischen Architekturausbildung kaum eine Rolle spielten.
2002 Entwicklung des Bio-Aktiv-Haus Konzepts im Seminar „Ökologische Bautechnologie" an der HS Karlsruhe – gemeinsam mit Samuel Finkbeiner, unter Prof. Dr.-Ing. Gerhard Loeschcke. Ein Gegenkonzept zum Passivhaus: Graue Energie, Lebenszyklus und Nutzeraktivität ins Zentrum stellen.
2005 / 2006 Studienaufenthalt an der UFRGS Porto Alegre. Entwurf und Begleitung des Casa Tatu – Kulturzentrum der Mbya-Guaraní in Brasilien. Erste tiefe Erfahrung mit partizipativem Bauen unter realen sozialen und politischen Bedingungen.
Seit 2003 Freiberufliche Architekturleistungen parallel zur Anstellung: Strohballenhäuser, Waldkindergärten, Gemeinschaftswohnprojekte, Selbstbauprozesse, Workshops in Deutschland, Österreich und Spanien. Erste Experimente mit Hanfdämmung und Hanfbeton.
2012 Entwicklung des eCOCONtainer – erster Prototyp eines seriellen, vorgefertigten Bauelements aus Holz, Stroh und Lehm. Pionierarbeit für zirkuläres Bauen mit natürlichen Materialien. Errichtet in sieben Tagen.
Seit [Jahr] Vollständig freiberuflich tätig als Architekt und Prozessbegleiter. Entwicklung der Phase 10+ als methodischer Rahmen für Gemeinschaftswohnprojekte. Entwicklung des ClusterKompass als Werkzeug für partizipative Entscheidungsprozesse.
Gründungsmitglied FASBA e.V. Fachverband Strohballenbau Deutschland
WIE ICH ARBEITE
Ich arbeite allein – aber nicht isoliert.
Über die Jahre habe ich ein Netzwerk aus Zimmereien, Lehmputzern, Tragwerksplanern, Energieberatern und Moderatoren aufgebaut, die ich je nach Projekt einbinde.
Modular: Sie können mich für eine einzelne Phase engagieren oder den gesamten Weg begleiten lassen. Als externer Berater, als Planungspartner, als Bauleiter. Der Einstieg ist immer möglich.
Überregional: Mit Büro im Schwarzwald, aber Projekterfahrung in der Schweiz, Spanien und Brasilien. Viele Beratungs- und Planungsprozesse führe ich remote durch.
Transparent: Keine Pauschalhonorare im Dunkeln. Klare Leistungen, klare Preise, klare Schritte – nach jeder Phase entscheiden Sie frei weiter.